Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs

Darmkrebs tritt fast ausschließlich im Dickdarm auf. Deshalb wird mit dem Begriff Darmkrebs eigentlich immer die Krebserkrankung des Dickdarmes und des Mastdarmes bezeichnet. Dünndarmkrebs ist sehr selten. Mit rund 62 000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Darmkrebs in Deutschland nach Brustkrebs und Prostatakrebs die dritthäufigste Tumorerkrankung. Jährlich sterben rund 26 000 Patienten an Darmkrebs. In Duisburg erkranken jedes Jahr ca. 500 Menschen an Darmkrebs und 200 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen der Darmkrebserkrankung. Damit ist Darmkrebs nach Lungenkrebs die zweithäufigste Krebstodesursache.

Prinzipiell kann jeder Mensch an Darmkrebs erkranken. Wenngleich das Erkrankungsalter bei Männern im Durchschnitt bei 69 Jahren und bei Frauen bei 75 Jahren liegt, können auch junge Menschen an Darmkrebs erkranken. Insbesondere dann wenn innerhalb der Familie Darmkrebs aufgetreten ist. So haben Verwandte ersten Grades (Geschwister, Kinder) von Patienten die schon einmal Darmkrebs hatten, ein etwa doppelt bis dreimal so hohes Risiko an Darmkrebs zu erkranken.

Die Ursachen für Darmkrebs sind vielfältig. Neben erblicher Veranlagung, werden falsche Ernährung, Übergewicht, Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und chronische Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa angeschuldigt. Die meisten Darmkrebserkrankungen sind auf Polypen zurückzuführen, die über einen Zeitraum von etwa 10 Jahren bösartig entarten können.

Darmkrebs verursacht häufige keinerlei Symptome. Blut im Stuhl, Durchfälle, häufige Blähungen oder Bauchschmerzen sind völlig unspezifisch und können auch bei gutartigen Erkrankungen auftreten. Deshalb ist es so wichtig, dass die Darmkrebsvorsorge in Anspruch genommen wird bevor es zu spät ist. Denn wird Darmkrebs früh erkannt, kann er geheilt werden.